Angelika Stöckler begleitet Genussabend "Kaffee & Schokolade" ...
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Ernährungswissenschafter*innen aus ganz Österreich geben Rezepte in Quarantäne-Kochbuch weiter. ...
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Knusprige Kekse mit Beeren und Schokolade als Energiespender für zwischendurch ...
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Gnocchi aus Kartoffel-Topfenteig lassen sich einfach im Dampfgarer zubereiten ...
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Eine besonders attraktive Form der Resteverwertung ist knuspriges Zupfbrot zu backen ...
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Sommerliche Getränke aus natürlichen Zutaten selbst herstellen ...
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Sich schöne Momente gönnen und Gutes genießen ...
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Leicht und erfrischend ist der luftige Rhabarberkuchen mit Topfen und Joghurt ...
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Pestos aus frischen Kräutern schmecken zu Teigwaren, als Brotaufstrich und in Salatdressings ...
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Schnell und einfach zubereitet, schmackhaft zum Aperitif oder zum Abendessen ...
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Knusprige Müsliriegel sind ideal als kleine Stärkung für zwischendurch ...
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Lebkuchenhäuschen

Zutaten für 5 Häuschen

  • 300 g Honig
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • ½ TL Pottasche
  • ½ TL Hirschhornsalz
  • 1 EL Wasser
  • 250 g Roggenmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Tasse Milch zum Bestreichen
  • Mandeln (geschält, halbiert) zum Belegen
  • 1 EL Maizena
  • 1 Tasse Wasser

Zuckerglasur

  • 300 g Staubzucker
  • ½ Eiklar
  • Zitronensaft

Zubereitung

  • Honig, Zucker und Butter bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat. Dann auf Handwärme abkühlen lassen.
  • Die Honigmasse in einer großen Schüssel oder mit der Küchenmaschine mit Ei, der abgeriebener Schale einer Zitrone, Kakao und Lebkuchengewürz vermengen.
  • Pottasche und Hirschhornsalz in wenig Wasser auflösen und zusammen mit dem Mehl zur Honigmasse geben und zu einem festen Teig verarbeiten.
  • Lebkuchenteig in Folie schlagen und mindestens einen Tag bei Zimmertemperatur (oder bis zu zwei Wochen im Kühlschrank) rasten lassen.
  • Den Teig mit etwas Mehl oder zwischen Backpergament 1 cm dick ausrollen.
  • Für die Grundplatten 5 Rechtecke mit 8 x 10 cm schneiden.
  • Für die Dachplatten 10 Rechtecke mit 5 x 7 cm schneiden.
  • Für die Vorder- und Rückseiten der Häuschen ein Teigstück in der Größe eines halben Backblechs backen und anschließend in Dreiecke schneiden.
  • Aus den Teigresten Bäumchen oder sonstige Figuren ausstechen.
  • Alle Teile auf mit Backpergament belegte Bleche legen. Achtung genügend Abstand lassen, da der Lebkuchen aufgeht.
  • Mit Milch bestreichen und die Dachplatten mit halbierten Mandeln belegen und bei 180 ºC ca. 15 Minuten goldbraun backen.
  • Für einen besonders schönen Glanz: Maizena mit kaltem Wasser anrühren und unter Rühren aufkochen lassen. Die gebackenen Lebkuchen damit bestreichen.
  • Für die Zuckerglasur Eiklar mit gesiebtem Staubzucker glattrühren und mit ein paar Tropfen Zitronensaft in eine cremige Konsistenz bringen. Die Zuckerglasur in eine Pergamenttüte füllen, die Lebkuchen damit verzieren und die Häuschen zusammensetzen.

  • Tipp: Lebkuchen gemeinsam mit einem Apfel in einer Dose lagern, damit er saftig und weich wird.
Kaffee & Schokolade

Slow food – Genussabend in St. Arbogast      

Dass man mit dem Schwerpunkt „Kaffee & Schokolade“ ein ganzes Menü kochen kann, bewies das Küchenteam im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast auf einer bestens besuchten slow food-Veranstaltung.

Fachinformation & Genuss

Begrüßt wurden die über 70 Gäste vom Hausherrn und zugleich Vizepräsident von slow food, Daniel Mutschlechner. Die bekannte Ernährungswissenschafterin Angelika Stöckler moderierte diesen spannenden kulinarischen Abend, bei dem auch mehrere Experten zu Gast waren. Begonnen hat das Schokomeister-Team Kombächer und Fäßler aus dem benachbarten Scheidegg/Allgäu, die ausgezeichnete Schokoladeprodukte vorstellten. Kolumbanischer Arabica-Kaffee „Cafè por la paz – der Friedenskaffee“ wurde von Manfred Stemmer und dem Team der Rösterei „Kaffeebohne“ aus Dornbirn vorgestellt. Mit dabei war auch der aus Kolumbien stammender Künstler und Initiator Danilo Ortiz. Franz Abbrederis erläuterte den Gästen die internationale slow food-Bewegung.

Kulinarik

Das mehrgängige Menü des Arbogaster Küchenteams mit Küchenchef Simon Gamper an der Spitze begeisterte die Gäste. Zum Auftakt wurde eine Mais-Süßkartoffelsuppe mit Kaffee-Croutons und Schokoladen-Popcorn kredenzt. Als Hauptspeise wartete ein „Bäckle vom Schwein“ mit Portwein-Schokoladensauce auf Beta-Sweet-Karotte, Schwarzwurzel, Rosenkohl und gebratener Kräuter-Serviettenschnitte und als Vegi-Menü ein Kaffee-Pilzgulasch mit feinen Bandnudeln, Schmortomaten und cremigem Erbsenpüree. Den süßen Abschluss bildeten Kaffee-Crème-Brûlée und Mandel-Brownie.

Begeisterte Gäste

Die Gäste waren sich einig: Es war eine sehr genussvolle Bildungsveranstaltung im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, organisiert vom Team Arbogast und slow food. Mit dabei: Margaritha Matt (Caritas), Inge Ebenhoch aus Götzis, Hannes und Elke Kager aus Nenzing, Wiltrud Zudrell aus Bludenz, Peter und Nataly Rauch aus Feldkirch, Friederike Schmid-Kopf und Markus Schmid aus Dornbirn, Uli Breuss aus Rankweil, Hansjörg und Christel Baldauf aus Lochau, Susanne Zehnder-Böckle aus Klaus, Thomas und Ilse Linford, Winfried Österle oder Jürgen Lutz.

Auszug aus dem Beitrag: Slow food Vorarlberg, 2020

Das VEÖ Quarantäne-Kochbuch

Rezepte mit Sinn

Gemeinsam mit Ernährungswissenschafter*innen aus ganz Österreich habe ich einen Beitrag für Abwechslung und Genuss in der von Corona geprägten Zeit geleistet und am Quarantäne-Kochbuch des VEÖ mitgewirkt.

Reinerlös kommt der Wiener Tafel zugute

Der Lockdown hat unseren Alltag auch beim Essen und Trinken völlig verändert. Plötzlich waren ganz selbstverständliche Aktivitäten nicht mehr möglich, Restaurants und Imbisse waren geschlossen und viele von uns haben den Großteil der Zeit zu Hause verbracht.

Dabei sind viele Österreicher*innen wieder auf den Geschmack des Selberkochens und -backens gekommen. Das selbst gemachte Essen wurde zur neuen „Spielecke“, strukturierte den Alltag und wurde oft zum positiven Highlight des Tages. Dieser Trend war besonders deutlich am kurzfristigen Engpass von Germ – als Triebmitttel zum Backen von Brot oder anderen Backwaren verwendet – spürbar. Auf den Social Media Plattformen wurde fleißig und stolz geteilt, was gerade selbst kreiert, frisch zubereitet und verspeist wurde.

Wie alles begann: Eine einfache Facebook-Aktion

Den Ernährungswissenschafter*innen ging es natürlich nicht anders. So rief der Verband der Ernährungswissenschaften Österreichs seine Mitglieder auf, ihre Lieblings-Quarantäne-Rezepte inklusive Fotos zu schicken, um diese via Facebook als kreative Unterstützung für die Bevölkerung zu teilen. Die Resonanz war riesig, zahlreiche Mitglieder beteiligten sich an der Aktion. Der Mix war bunt und vielseitig, wie eine ausgewogene Ernährung eben sein sollte: es gab Deftiges und herrlich süße Mehlspeisen, Rezepte für das Kochen mit Kindern und viele köstliche, gesunde und leichte Kochideen. Mango-Halloumi-Curry, selbstgemachte Wraps, Krautschnecken oder Chicken-Tetrazzini sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der eingegangenen Rezepte.

Ein Kochbuch mit Mehrwert

Da das Feedback auf die online veröffentlichten Rezepte äußerst positiv war, wollte der Verband auch andere Genussinteressierte teilhaben lassen und so wurde aus den vielen gesammelten Lieblingsrezepten ein Kochbuch gestaltet. In erster Linie dienen die vielfältigen Rezeptideen dem Genuss, Energie- und Nährwertberechnungen sowie die Kontakte zu Ernährungswissenschafter*innen machen das Werk einzigartig.

Das Kochbuch ist gegen eine freie Spende beim Verband erhältlich. Der Reinerlös kommt zur Gänze der Wiener Tafel zugute, denn die Wiener Tafel und den VEÖ verbindet ein gemeinsames Interesse: die Förderung eines wertschätzenden Umgangs mit Lebensmitteln. Die Wiener Tafel ist ein unabhängiger Sozial- und Umweltverein, der bis zu vier Tonnen Lebensmittel pro Tag vor dem Müll rettet. Gemeinsam mit den wertvollen Warenspenden von Handel, Industrie und Landwirtschaft konnten im Jahr 2019 dadurch 19.000 Armutsbetroffene in rund 100 Sozialeinrichtungen Wiens mit 676.000 Kilogramm Lebensmittel versorgt werden.

Präsentation des Kochbuches bei der feierlichen Eröffnung des Großen TafelHauses

Am 21. August 2020 war es dann soweit: das Quarantäne-Kochbuch wurde bei der Eröffnung des neuen Großen TafelHauses am Wiener Großgrünmarkt präsentiert. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Bürgermeister Michael Ludwig und Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22, waren dabei und setzten mit ihrer Anwesenheit ein Zeichen gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung. Andreas Schmölzer, 1. Vorsitzender des VEÖ, und Katharina Landl, Geschäftsführerin des VEÖ haben vor Ort für kulinarischen Genuss gesorgt, natürlich mit einem Rezept aus dem „Quarantäne-Kochbuch“!

Das VEÖ Quarantäne-Kochbuch
Genießen geht immer!
23 Rezepte inklusive Energie- und Nährwertberechnungen

Das Quarantäne-Kochbuch ist gegen eine freie Spende unter success@veoe.org erhältlich.


Über den Verband der Ernährungswissenschaften Österreichs (VEÖ):

Der Verband der Ernährungswissenschaften Österreichs (VEÖ) wurde 1991 gegründet. Er bietet eine Kontaktplattform am Sektor Ernährung für Fachleute, Organisationen, Unternehmen, aber auch der interessierten Öffentlichkeit. Wichtige Ziele des Verbands sind unter anderem die fachspezifische und berufsübergreifende Fortbildung und Weiterqualifizierung sowie eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung. Dadurch trägt der Verband auch maßgeblich zur Ernährungsaufklärung und somit Gesundheitsförderung der Bevölkerung bei.

Rückfragen & Kontakt:

VEÖ-Geschäftsstelle
veoe@veoe.org

Energiekekse

Zutaten für 80 Kekse à 10 g

  • 80 g Walnüsse, Mandeln oder Haselnüsse, grob geraspelt
  • 40 g Buchweizen, grob gemahlen
  • 40 g Sesam
  • 40 g Bitterschokolade, grob geraspelt
  • 60 g feine Haferflocken oder Müslimischung
  • 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 120 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 220 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 40 g Erdbeeren, gehackt

Zubereitung

  • Alle Zutaten in der Küchenmaschine oder in einer Schüssel mit einem Kochlöffel rasch zu einem Mürbteig verarbeiten.
  • Den Teig zu drei cm dicken Rollen formen und in Backpergament oder Backfolie einwickeln und eine Stunde in den Tiefkühler legen.
  • Im gefrorenen Zustand in ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen und 15 min bei 160 °C im Heißluftofen knusprig backen.

Zubereitung im Thermomix

  • Nüsse, Buchweizen, Sesam und Schokolade 1 min bei Stufe 5 zerkleinern.
  • Die restlichen Zutaten (außer Beeren) dazugeben und eine Minute auf Stufe 4 zu einem brösligen Mürbteig verarbeiten.
  • Beeren dazugeben und 10 sec auf Stufe 4 in den Mürbteig einarbeiten.
  • Teig in 3 cm dicke Rollen formen, jeweils in Backpergament oder Backfolie wickeln und eine Stunde in den Tiefkühler legen.
  • Im gefrorenen Zustand in ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen und 15 min bei 160 °C im Heißluftofen knusprig backen.

Hinweise:

Die frischen Beeren können z.B. auch durch getrocknete Marillen (2 Stunden in Wasser einweichen) oder feine Apfelwürfel ausgetauscht werden.

In luftdichten Dosen sind die Kekse vier Wochen haltbar.

Gnocchi mit Salbeibutter

Zutaten für 6 Beilagen- oder Vorspeisportionen

  • 1 kg Kartoffeln, mehlig
  • 300 g Topfen
  • 3 Eier
  • 1 EL Salz
  • Mehl zum Ausarbeiten
  • 120 g Butter
  • 1 Bund Salbei
  • 1 Zwiebel
  • 60 g Bergkäse, grob geraspelt

Zubereitung

  • Kartoffeln kochen, schälen und durch die Presse drücken.
  • Kartoffeln mit Topfen, Eiern und Salz zu einem Kartoffelteig verarbeiten.
  • Auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 cm dicke Rollen formen.
  • In etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Mit der Schnittfläche oben/unten auf ein Blech legen und mit einer Gabel leicht eindrücken.
  • 20 min im Dampfgarer bei 100 °C garen.
  • Zwiebeln fein hacken.
  • Salbei in Streifen schneiden.
  • Zwiebeln und Salbei in Butter anschwitzen und die Gnocchi darin schwenken.
  • Anrichten, mit Käse bestreuen und mit Salbeiblättchen garnieren.
Knuspriges Zupfbrot

Zutaten für 8 Portionen

  • 1 kg Schwarz- oder Mischbrot vom Vortag
  • 200 g Bergkäse, gerieben
  • 50 g Joghurt
  • 50 g Topfen
  • 1 Ei
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, gehackt
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • 1/2 Apfel, gewürfelt
  • 200 g Cocktailtomaten, halbiert
  • 1 Bund Kräuter, gehackt
  • Salz & Pfeffer, Chili

Zubereitung

  • Das Schwarzbrot der Länge und der Breite nach mit einem scharfen Messer einschneiden, damit schöne Quadrate entstehen. Nicht ganz durchschneiden! Der Boden muss das Brot zusammenhalten!
  • Käse, Joghurt, Topfen, Ei, Frühlingszwiebeln, Karotten- und Apfelwürfel sowie und Käuter mischen und pikant abschmecken.
  • Die Ritzen des Brotes mit der Masse füllen. Masse dabei leicht nach unten schieben. Mit Cocktailtomaten dekorieren.
  • Im Backofen bei 160 °C Heißluft ca. 15 Minuten backen.
  • Warm servieren.

Das Zupfbrot kann auch mit Käse, Tomaten, Basilikum und Oregano oder mit Schafskäse, Paprika und Oliven gefüllt werden. Fleischliebhaber garnieren das Brot vor dem Backen noch mit Speck- oder Schinkenstreifen. Zum Essen wird das Zupfbrot mit einem Messer grob zerteilt oder einfach mit den Fingern “gezupft”.

Bitter Lemon

Zutaten für 1,5 l Sirup bzw. 12 l Bitter Lemon

  • 1 l Wasser
  • 100 g Zitronengras
  • 10 g Chinarinde (aus Apotheke)
  • 1 Bio-Orange (Saft und Schale)
  • 4 Bio-Zitronen (Saft und Schale)
  • 2 Bio-Limetten (Saft und Schale)
  • 20 g Zitronensäure
  • 6 g Pimentkörner
  • 1 g Salz
  • 600 g Zucker

Zubereitung

  • Klein geschnittenes Zitronengras, Abrieb und Saft der Zitrusfrüchte sowie die restlichen Zutaten (außer Zucker) in einen Topf geben und 20 min köcheln lassen.
  • Anschließend durch ein sehr feines Sieb (oder einen Kaffeefilter oder ein Tuch) in einen sauberen Topf gießen.
  • Zucker einrühren, kurz aufkochen lassen.
  • Den Sirup in saubere Flaschen füllen und verschließen.
  • Im Verhältnis von ca. 1:7 mit Soda oder Mineral spritzen.
Das Beste an der Krise

„Die Quarantäne mit drei pubertierenden Kindern ist hart“, hat mir meine in Italien lebende Freundin Karin schon vor Wochen erzählt, als sie das Haus nicht mehr verlassen durften. Ihre Kinder seien sich nur in einer Sache absolut einig: „Das Beste ist, dass wir jetzt Buchteln, Salzburger Nockerln und andere Österreichische Gerichte miteinander zubereiten und immer gemeinsam essen können.“

Kochen ist in

Seit die gewohnten Strukturen ins Wanken geraten sind, wird auch bei uns in zwei Dritteln der Haushalte wieder frisch gekocht. Um die Familie kulinarisch gut und gesund zu versorgen, erweisen sich grundlegende Kochkenntnisse als sehr praktisch. Denn zumindest beim Essen und Trinken wollen wir es uns schließlich an nichts fehlen lassen, wenn wir schon soziale Kontakte einschränken müssen.

Omas Rezepte sind gefragt

Familienrezepte haben jetzt Hochsaison – egal ob es ums Kochen oder Backen geht. In der aktuellen Phase der Entschleunigung darf die Arbeit in der Küche auch wieder etwas zeitaufwändiger sein. Hand aufs Herz: Haben auch Sie zur Sicherheit ein paar Packungen Mehl und Hefe auf Vorrat eingekauft und backen jetzt öfter selbst? Da sind Sie in guter Gesellschaft, denn Tätigkeiten wie Teig zu kneten oder Brötchen zu formen vermitteln uns neben all den digitalen Aktivitäten, die unser Leben derzeit bestimmen, Sicherheit und Wohlbefinden.

Genießen verbindet

Trotz praktischer Snacks und Fertigprodukte hat Kochen glücklicherweise in unserer Gesellschaft seinen Stellenwert bewahrt. Gemeinsam zu kochen verbindet und Familienmahlzeiten strukturieren den Tag. Sie bieten den Rahmen sich auszutauschen und Beziehungen zu pflegen. Wer nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, trifft sich neuerdings auch öfter zum virtuellen Nachmittagskaffee oder Abendessen, um Unterhaltung, Genuss und Entspannung zu verknüpfen.

Gaumen und Seele verwöhnen

Wenn wir beim Essen etwas Angenehmes auf der Zunge spüren und etwas Gutes schmecken, wirkt das sehr beruhigend und ausgleichend. In unsicheren und rundherum angespannten Zeiten greifen wir daher gerne auf Dinge zurück, die uns an etwas Schönes erinnern und angenehme Gefühle hervorrufen. So verwöhnen wir uns gerne mit Süßem, Lieblingsspeisen und -getränken. Um ungewolltem Corona-Speck vorzubeugen, ist es empfehlenswert, regelmäßig auch frische, energiearme Lebensmittel auszuwählen, Mahlzeiten achtsam zu genießen und sich zum Ausgleich entsprechend zu bewegen.

Rhabarberkuchen mit Topfenguss und Haube

Zutaten für 1 Blech

  • Mürbteig
  • 150 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Dotter
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • Belag
  • 200 g Joghurt
  • 300 g Topfen
  • 100 ml Milch
  • 3 Dotter
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 120 g Zucker
  • ½ Bio-Zitrone
  • 750 g Rhabarber
  • Schneehaube
  • 5 Eiklar
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zitronensaft
  • 80 g Zucker

Zubereitung

  • Für den Mürbteig kalte Butterstückchen, Zucker, Salz, Dotter, Mehl und Backpulver vermengen und kurz abbröseln (mit kalten Händen oder der Küchenmaschine zu feinen Bröseln verarbeiten). Mürbteigbrösel auf einem befetteten und bemehlten Blech verteilen und festdrücken.
  • Joghurt, Topfen, Milch, Dotter, Puddingpulver, Zucker, 1 TL Zitronensaft und die abgeriebene Schale der Zitrone mit dem Mixer verrühren. Die Vanillecreme auf dem Mürbteig verteilen und den Kuchen im Heißluftofen (bei 160 °C + Unterhitze) 20 min backen.
  • Rhabarber waschen, schälen, in 1 cm große Stücke schneiden, auf dem vorgebackenen Kuchen verteilen und den Kuchen weitere 10 min backen.
  • In der Zwischenzeit Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen, Zitronensaft einrühren, dann Zucker löffelweise dazugeben und ausschlagen.
  • Eischnee über dem Kuchen verteilen und mit einem Esslöffel Wellen formen. Den Rhabarberkuchen 20 min bei 120 Grad Celsius im Heißluftofen fertigbacken.
Basilikumpesto mit Sonnenblumenkernen

Zutaten

  • ¼ l Olivenöl
  • 2 Bund Basilikum (ca. 60 g)
  • 1 Bund Petersilie
  • 100 g Parmesan
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 1 MS Chili

Zubereitung

  • Basilikumblätter abzupfen.
  • Petersilie waschen, trockenschleudern und von den Stielen zupfen.
  • Parmesan reiben. Knoblauch schälen.
  • Sonnenblumenkerne kurz in einer Pfanne rösten.
  • Olivenöl in den Mixer mit Messereinsatz geben, die restlichen Zutaten dazugeben und mixen, bis eine schöne grüne Paste entsteht.
  • Pesto in ein Glas füllen und mit Olivenöl abdecken.

Tipp: Mit Öl bedeckt ist das Pesto etwa zwei Wochen im Kühlschrank haltbar. Um es länger haltbar zu machen, friere ich es ein.

Bruscetta mit Tomaten

Zutaten

  • 1 Baguette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ kg Fleischtomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Öl
  • 1 TL Kräutersalz
  • 100 g Mozzarella oder Wälderkäsle
  • Basilikumblätter

Zubereitung

  • Knoblauch schälen, fein schneiden oder durch die Presse drücken und mit dem Olivenöl vermengen.
  • Baguette in Scheiben schneiden und auf einem Backblech verteilen.
  • Brötchen mit einem Pinsel sparsam mit dem Knoblauchöl bestreichen. Im Backofen ca. 8 Minuten bei 180 °C überkrusten.
  • Tomaten waschen, vom Strunk befreien und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und fein scheiden. Beides mit Öl marinieren und mit Kräutersalz sowie gehacktem Basilikum würzen. Käse in kleine Würfel schneiden und unterheben.
  • Die knusprigen Brötchen mit den marinierten Tomaten belegen und mit Basilikum garnieren.

Müsliriegel

Zutaten

  • 100 g Haferflocken, fein
  • 100 g Mandeln, gehobelt
  • 100 g Kürbiskerne, grob gehackt
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 30 g Kokosraspeln oder -flakes
  • 50 g Amaranthpops
  • 100 g getrocknete Marillen, gehackt
  • 100 g Dörrpflaumen, gehackt
  • 100 g Schlagobers
  • 1 MS Zimt
  • 3 Eiklar
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Honig, flüssig
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 Eiklar
  • 40 g geriebene Nüsse

Zubereitung

  • Gehackte Dörrpflaumen und Marillen mit dem Schlagobers mischen.
  • Alle anderen Zutaten dazugeben und die Müslimasse sehr gut durchmischen.
  • Auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Ein zweites Backpapier darüberlegen, die Oberfläche mit einer Teigkarte glätten und die Masse gut festdrücken. Oberes Papier vor dem Backen wieder entfernen.
  • Zwei Eiklar zu cremigem Schnee schlagen, geriebene Nüsse unterheben, Müsliriegel vor dem Backen mit der Hälfte der Masse bestreichen.
  • Müsliriegel bei 180°C ca. 10 min. backen, stürzen, die zweite Seite mit Eischnee bestreichen und nochmals ca. 8 min backen, bis die Oberfläche leicht zu bräunen beginnt.
  • In lauwarmem Zustand mit einem scharfen Messer mit glatter Klinge Riegel schneiden.

Tipp: Bleche ohne Rand oder die Rückseite der Bleche verwenden, damit die Riegel beim Stürzen nicht brechen! Sollten die Müsliriegel dennoch einmall zerfallen, diese noch warm in eine luftdichte Dose füllen. So bleiben sie knusprig und schmecken als Crunchies mit Milch oder Joghurt oder einfach zum Knabbern.

Rezept & Foto: Gerhard Kerber & Angelika Stöckler

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