




Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel
Es ist in guter Qualität stets verfügbar. Unser Leitungswasser ist absolut zu empfehlen, denn es ist das preiswerteste, umweltschonendste und zugleich das am besten überwachte Lebensmittel. Für unser Trinkwasser gelten übrigens höhere Qualitätsanforderungen als für industriell abgefülltes Mineralwasser.
Wasser macht schön
Unsere Haut profitiert nicht nur äußerlich, sondern besonders von innen vom Wasser. Denn sie besteht selbst zu 80 Prozent aus Wasser. Daher reagiert sie rasch auf eine schwankende Flüssigkeitsversorgung. Wassertrinken unterstützt die Durchblutung, wodurch auch die Haut gut mit Sauerstoff versorgt wird. Das regt den Stoffwechsel an und sorgt für ein frischeres Aussehen.
Wasser hilft beim Denken
Da unser Gehirn zu drei Vierteln aus Wasser besteht, ist es auf eine gute Flüssigkeitsversorgung angewiesen. Ein Wassermangel beeinträchtigt die geistige Leistungsfähigkeit genauso wie die körperliche. Wer konzentriert arbeiten will, sollte daher zwischendurch zum Wasserglas greifen.
Wasser hält schlank
Unser Leitungswasser ist kalorienfrei. Daher lohnt es sich Süßgetränke möglichst oft durch Wasser zu ersetzen. Etwa 300 kcal können eingespart werden, wenn ein halber Liter Limonade oder Eistee durch dieselbe Menge Wasser ersetzt wird. Wer das täglich macht, spart in einem Monat die Energiemenge von einem ganzen Kilogramm Körperfett.
Wasser sorgt fürs Wohlbefinden
Regelmäßig Wasser zu trinken hilft sich rundum wohl zu fühlen. Denn Wasser wird unter anderem als Transportmittel gebraucht und hilft mit, die Körpertemperatur zu regulieren sowie den Kreislauf zu stabilisieren.
Wie viel soll man täglich trinken?
Jugendlichen und Erwachsenen wird empfohlen, täglich etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken. Kinder im Volksschulalter sollten täglich etwa einen Liter Wasser trinken und ab 10 Jahren sind 1,25 Liter pro Tag empfehlenswert.
Es ist Zeit Wasser zu trinken
Trockene Lippen, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerzen können Signale für eine mangelnde Flüssigkeitsversorgung sein und erinnern daran, einen großen Schluck Wasser zu nehmen.

Mit seiner vollkommenen Form ist das Ei ein Symbol für die Fruchtbarkeit und den Frühlingsanfang. Bemalte Eier zu verschenken hat eine lange Tradition und steht im Zentrum zahlreicher Osterbräuche. Während der durchschnittliche Konsum in Österreich bei viereinhalb Eiern pro Woche liegt, werden es rund um Ostern bekannterweise deutlich mehr.
Gesundheitlich wertvoll: Eier liefern neben hochwertigem Eiweiß auch Vitamin A, das für das Zellwachstum, unsere Haut und unsere Augen von Bedeutung ist. Das enthaltene Vitamin D spielt für Knochen, Zähne sowie die Muskelfunktion und das Immunsystem eine wichtige Rolle. Die B-Vitamine unterstützen den Stoffwechsel, die Blutbildung und die Nervenfunktion. Von den Mineralstoffen kommen Calcium, Phosphor und Eisen in nennenswerten Mengen im Eigelb vor. Auch wenn der Dotter fett- und cholesterinreich ist, sind Eier im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung wertvoll und die aktuellen wissenschaftlichen Daten lassen keine Obergrenze für den Konsum von Eiern ableiten.




Ei, wie schön. Obwohl die zugelassenen Eierfarben als gesundheitlich unbedenklich gelten, verzichten immer mehr Menschen auf künstliche Farben und werden auf traditionelle Weise kreativ. Probieren Sie es doch auch wieder einmal aus, wie schon Oma Eier gefärbt hat, und sammeln Sie rechtzeitig rote und braune Zwiebelschalen. Wunderschöne Ostereier erhalten Sie auch mit Randig, Kurkuma oder Kaffeesatz und für kreative Muster sorgen Blätter, Kräuter und Blüten.
Die Vorgangsweise ist einfach und erfordert lediglich etwas Feingefühl im Umgang mit den rohen Eiern. Zuerst werden die ausgewählten Blätter, Blüten oder Zwiebelschalen mit etwas Wasser befeuchtet und auf das rohe Ei gelegt. Anschließend wird das Ei vorsichtig mit einem Stück eines alten Seidenstrumpfs umhüllt und mit Bindfaden oder Gummiringen verschlossen. Die so vorbereiteten Eier werden schließlich im Naturfarbsud – siehe Rezept – gekocht.
Alternativ können Sie auch Zitronensaft mit einem Pinsel auf Eier aufbringen. Die mit Zitrone bepinselten Stellen nehmen keine Farbe an, wodurch ein Muster entsteht. Wer für klare Linien schwärmt, kann auch flache Gummiringe straff über ein Ei legen, um so ein Muster beim Kochen im Farbsud zu erzielen.
Auswahl und Lagerung. Bio- und Freilandeier punkten neben Tierwohl und Ernährungsqualität meist auch mit einer dickeren Schale und sind daher zum Färben ideal. Bei helleren Eiern wird die Farbintensität in der Regel höher, doch auch braune Eier eignen sich gut zum Färben.
Handelsüblich gekochte und gefärbte Eier sind in der Regel mit einer Schutzschicht überzogen und dadurch bei Zimmertemperatur bis zu drei Monate haltbar. Wenn Sie selbst Eier kochen und färben, halten diese, ähnlich wie rohe Eier, im Kühlschrank rund vier Wochen ab Legedatum. Wenn Sie die Eier nach dem Kochen abschrecken, lassen sich diese zwar meist besser schälen, doch sie sind nur etwa halb so lange haltbar.
Genuss-Tipp: Ostereier maximal 10 Minuten kochen, da ansonsten ein grüner Rand um den Dotter entsteht. Wer gerne Ostereier verzehrt, sollte deren stopfende Wirkung mit Gemüse, Obst, Vollkorn und ausreichend Flüssigkeit kompensieren.
1 l Wasser
30 – 40 g des färbenden Materials (bei Kurkuma genügen zwei Esslöffel)
3 – 4 EL Essig (5 % Säure)
Rot: Randig, rote Zwiebelschalen, Rotkraut
Gelb/Orange: Kurkuma, Karottenschalen
Grün: Spinat, Brennnessel, Schachtelhalmkraut
Braun: Kaffeesatz, getrocknete Ringelblumen
Violett/Blau: Holunderbeeren, Waldheidelbeeren
| Facts Konsum in Österreich: 4,5 Eier pro Person und Woche. Eier liefern hochwertiges Eiweiß sowie wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Färben mit Naturmaterialien ist einfach, preiswert und kreativ. Ostereier maximal 10 Minuten kochen. Stopfende Wirkung hart gekochter Eier mit ballaststoffreichen Lebensmitteln ausgleichen. |

Wenn Homeoffice und Ausgangssperre mit verminderter Bewegung und häufigen Griffen zu kalorienreichen Snacks und Getränken einhergehen, steigt das Risiko einer unerwünschten Gewichtszunahme. Beugen Sie daher rechtzeitig vor und praktizieren Sie regelmäßig Bewegung und eine energiebewusste Ernährung.
Gesund zu essen, funktioniert am besten, wenn Sie regelmäßig selbst zum Kochlöffel greifen. Bereiten Sie einfache Suppen und leichte Mahlzeiten aus hochwertigen, frischen Zutaten zu. Gehen Sie bei der Zubereitung mit Fett und Zucker maßvoll um. Falls Sie zu Fertiggerichten greifen, denken Sie daran, dass diese meist gut mit Geschmacksträgern wie Fett, Zucker und Salz bestückt sind, damit sie bei Konsumenten Anklang finden. Und je länger die Zutatenliste und die Haltbarkeit sind, desto geringer ist in der Regel der Gehalt an Vitaminen und anderen hochwertigen Nährstoffen. Wenn Sie sich für Fertiggerichte entscheiden, ergänzen Sie diese möglichst mit frischen Zutaten. Noch eine Extraportion Gemüse auf die Pizza und dazu ein frischer Salat lohnen sich für Gesundheit und starke Abwehrkräfte auf jeden Fall.
Falls es Sie bei Ihrer Tätigkeit im Home-Office zwischendurch immer wieder zum Kühlschrank lockt, stellen Sie sich unterwegs bewusst die Frage: „Habe ich Hunger, Durst oder hole ich nur etwas zum Zeitvertreib?“ Denn wer seine echten Bedürfnisse kennt, kann bessere Entscheidungen treffen. Wichtig ist, dass Sie neben den Mahlzeiten auch den Getränken Beachtung zu schenken. Limonaden und Säfte sowie alkoholische Getränke sind nicht als Durstlöscher geeignet und sollten dem Wohlbefinden und der Figur zuliebe nur in kleinen Mengen und sehr bewusst genossen werden.
Wenn Sie Verlockungen schlecht widerstehen können, kann es hilfreich sein, Zwischenmahlzeiten bewusst einzuplanen. Die kleinen Imbisse sollten vorzugsweise aus Obst oder Gemüse bestehen. Ratsam ist es außerdem, alle Mahlzeiten ausschließlich am Esstisch und nicht nebenbei am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher einzunehmen. Wer gerne zu Süßigkeiten oder Knabbergebäck greift, sollte nichts offen herumstehen lassen, denn auch beim Essen gilt „aus den Augen aus dem Sinn“.





Mehr Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen, das gibt uns Gelegenheit auch in Erinnerungen zu schwelgen. Halten Sie doch einen Moment inne und versuchen Sie sich mit den nächsten Atemzügen an die Gerüche zu erinnern, die in Ihrer Kindheit das ganze Haus erfüllten, wenn Lebkuchen oder Kekse gebacken wurden.
Ist es nicht beeindruckend, wie sich Düfte und Aromen in unser Gedächtnis einprägen und wie wir sie in achtsamen Augenblicken gedanklich wieder abrufen und regelrecht riechen können. Wussten Sie, dass die ätherischen Öle unserer Gewürze wahre Multitalente sind? Mit ihrem charakteristischen Duft und ihrem feinen Geschmack können Vanille, Zimt und andere Lieblingsgewürze stimmungsaufhellend wirken und auch das Wohlbefinden fördern. Probieren Sie es doch einfach mit einem wohlriechenden Öl in einer Duftlampe aus. Oder vielleicht backen Sie wieder einmal Kekse mit aromatischen Gewürzen. Bei der Wahl Ihrer Gewürze und ätherischen Öle sollten Sie auf gute Qualität achten und diese sparsam dosiert anwenden.

Vanille gilt als die „Königin der Gewürze“ und ist nach Safran das zweitteuerste Gewürz der Welt. Schon die Ureinwohner Südamerikas schrieben der Vanille eine betörende und aphrodisierende Wirkung zu. Zum Würzen können sowohl das süßliche Vanillemark als auch die Schoten verwendet werden.
Kennen Sie den Unterschied zwischen Vanille- und Vanillinzucker? Während Vanillezucker mit echter Vanille hergestellt wird, verdankt Vanillinzucker sein Aroma nicht den wertvollen Schoten, sondern wird im Labor erzeugt. Vanillezucker können Sie ganz einfach selbst herstellen, indem Sie Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden, das Vanillemark herausschaben und mit feinem Zucker mischen. Werfen Sie die Schoten danach nicht weg, sondern stecken Sie diese in eine Vorratsdose mit Kristallzucker. Nach ein paar Tagen können Sie den Zucker und die getrockneten Schoten in einem Mixer mit Messereinsatz fein vermahlen und erhalten eine weitere Portion Vanillezucker, der sich hervorragend zum Würzen von Süßspeisen und zum Backen eignet.



Wohlbefinden und Genuss verbinden, das geht wunderbar einfach. Trinken Sie beispielsweise einen wärmenden Tee mit Ihrem Lieblingsgewürz oder frischen Sie mit selbstgemachtem Lebkuchen Kindheitserinnerungen auf. Beachten Sie dabei die Nebenwirkung: Sich mit ausgewählten Gewürzen zu verwöhnen und genussvoll für Entspannung zu sorgen, stärkt auch noch die Abwehrkräfte!
Im Winter besonders beliebt ist Ingwer, der mit seinem scharfen und leicht süßen Geschmack als Würze in Lebkuchen, süßen und pikanten Gerichten sowie in diversen Getränken gleichermaßen punkten kann. Dem scharfen Superfood werden immunstärkende und viele heilsame Wirkungen zugeschrieben. Ingwer fördert die Verdauung und wirkt gegen Übelkeit. Er wärmt und kann eine schmerzlindernde Wirkung entfalten.

Die Zimtrinde zählt zu den ältesten und zweifellos beliebtesten Gewürzen der Vorweihnachtszeit. Gewonnen wird Zimt aus der getrockneten Rinde junger Stämme, Äste oder auch von Wurzelschösslingen des Zimtbaumes. Für den charakteristischen Geschmack und Geruch ist das Zimtöl verantwortlich. Das wohlriechende Gewürz ist für Lebkuchen und Zimtsterne unverzichtbar. Er fördert u.a. die Verdauung und kann sich möglicherweise günstig auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Doch vor übermäßigem Verzehr wird gewarnt. Der Grund ist, dass Zimt den natürlichen Aromastoff Cumarin enthält. Im Übermaß genossen, kann er die Leber schädigen. Für handelsübliches Gebäck wird in der Regel der preiswertere Cassia-Zimt verwendet, der einen wesentlich höheren Gehalt an Cumarin aufweist als Ceylon-Zimt.
Wenn Sie für Ihre eigenen Bäckereien nach Ceylon-Zimt Ausschau halten, so erkennen Sie diesen an seiner zigarrenähnlichen Form. Er besteht aus mehreren sehr feinen Rindenlagen, die zu einer dicht gepackten Zimtstange gerollt sind. Die Zimtstangen des Cassia-Zimts werden dagegen aus einer dickeren Rindenschicht gerollt. Im gemahlenen Zustand sind die beiden Zimtsorten nicht ganz einfach auseinanderzuhalten. Doch während der seltenere Ceylon-Zimt ein eher süßliches Aroma und eine hellere Farbe aufweist, sind Cassia-Arten dunkler und haben eine herbere und schärfere Note.

Wenn Sie viel am Computer arbeiten, sollten Sie auf eine gute Versorgung mit Vitamin-A und Beta-Carotin achten. Unterstützen Sie Ihre Sehkraft mit Karotten, Fenchel, Eigelb und fettreichen Fischen, die besonders gute Lieferanten dieser Schutzstoffe sind. Durch die aktuelle Covid- und Arbeitssituation blank liegende Nerven schützen Sie am besten mit B-Vitaminen. Diese stecken in Vollkornbrot, Milch, Nüssen, Hülsenfrüchten und magerem Fleisch. Wussten Sie, dass in belastenden Situationen auch der Bedarf an Magnesium steigt? Magnesium braucht unser Körper für die Signalweitergabe von Nerv zu Nerv und zu den Muskeln sowie für die Herztätigkeit. Gut für die Magnesiumversorgung sind Vollkornbrot und Müsli aus Getreideflocken, Nüsse, Trockenfrüchte und grünes Blattgemüse.

Wichtig für die Konzentration ist eine ruhige Arbeitsumgebung, gute Raumluft und vor allem auch ausreichend zu trinken. Daher am besten einen Krug Wasser bereitstellen. Für geschmackliche Abwechslung sorgen beispielsweise frisch gepresster Zitronensaft oder auch ein Zweig Rosmarin. Oder bereiten Sie sich ihren Lieblingstee zu. Als Kaffeegenießer können Sie sich die aktivierende Wirkung des Koffeins gezielt zu Nutze machen. Es lässt den Adrenalinspiegel im Blut ansteigen, erweitert die Atemwege und verbessert die Funktion der Atemmuskulatur. Damit steigen auch die Konzentrationsfähigkeit sowie die Leistungsbereitschaft. Doch begrenzen Sie Ihren Kaffeekonsum auch im Homeoffice auf drei bis vier Tassen pro Tag, um nachteilige Auswirkungen auf die Blutfettwerte, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck zu vermeiden.
Zeit für eine Mittagspause einzuplanen lohnt sich. Denn um genussvoll zu essen ist es wichtig, Abstand von der Arbeit zu gewinnen. Planen Sie zumindest eine halbe Stunde Zeit fürs Mittagessen ein. Da es etwa 20 Minuten dauert, bis das Gehirn Sättigungssignale empfängt, konsumieren „Schnell- und Nebenbei-Esser“ oft mehr, als ihnen guttut. Bevorzugen Sie generell leichte Mahlzeiten. Ein Salat als Vorspeise oder Beilage versorgt Sie mit den notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen. Planen Sie lieber Kartoffeln, Reis oder Vollkornnudeln anstelle von Pommes oder Kroketten ein, denn fettreiche Mahlzeiten liegen lange im Magen und machen müde. Wer sich nach dem Essen noch Zeit für einen kurzen Verdauungsspaziergang an der frischen Luft oder ein kurzes Powernapping nimmt, kann anschließend wieder voller Energie durchstarten.
Falls Sie zu jenen gehören, die sich in den Pausen bevorzugt mit süßigkeiten und Schokolade stärken, üben Sie mengenmäßig etwas Zurückhaltung. Denn eine Tafel Schokolade liefert rund 500 kcal und ist damit als regelmäßige Zwischenmahlzeit doch zu üppig. Ein hoher Konsum an Süßigkeiten kann nicht nur unliebsame Fettpölsterchen begünstigen, sondern bringt auch den Blutzuckerspiegel ins Wanken und belastet das Konzentrationsvermögen. Um zwischendurch Energie zu tanken und Heißhunger vorzubeugen, sind Obst und Gemüse oder ein Naturjoghurt mit frischen Früchten empfehlenswert. Auch eine Hand voll Nüsse liefert wertvolle Nährstoffe. Doch Achtung, auch diese kleinen Kraftpakete haben es kalorienmäßig in sich und sollten nicht zum Ersatz von Mahlzeiten werden.


